Gartenschau im O-Schatz-Park: Dreistündige Siesta rettet das Fest-Wochenende

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Oschatz - Während am Wochenende reihenweise Veranstaltungen der Hitzewelle zum Opfer fallen, wird in Oschatz trotzdem die 4. Kleine Gartenschau gefeiert. Dafür werden eine Siesta eingeschoben und Bühnenprogramme gestrichen.

Die Veranstalter planten mit 50.000 Besuchern: Blumenstadt Oschatz mit der St. Aegidien-Kirche, wo 2006 die Landesgartenschau stattfand.
Die Veranstalter planten mit 50.000 Besuchern: Blumenstadt Oschatz mit der St. Aegidien-Kirche, wo 2006 die Landesgartenschau stattfand.  © imago/Hanke

"Wir haben diese Woche extra zwei Vernebelungsanlagen in München gekauft, unter der sich Besucher erfrischen können", sagt Jörg Bringewald (59), als Vize-Bürgermeister auch Stadtkämmerer von Oschatz. Kostenpunkt: 2500 Euro pro Sprühsystem.

Doch warum gleich kaufen? "Wir haben deutschlandweit versucht zu mieten, doch solche Anlagen sind über Monate hinaus ausgebucht", erklärt Bringewald.

Die Gartenschau steigt an diesem Wochenende auf dem etwa 20 Hektar großen Gelände des O-Schatz-Parks mit dem Rosensee. Highlights sind die Hallenblumenschau und der Händlermarkt.

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Zum Hitzeschutz wird schon um 9 statt 10 Uhr geöffnet und erst 20 Uhr (geplant war 18 Uhr) geschlossen.

"Außerdem legen wir zwischen 13 und 16 Uhr eine Siesta ein, währenddessen keine Bühnenauftritte und Veranstaltungen im Freien stattfinden", sagt Hauptorganisatorin Claudia Werner (41). "Programmpunkte mit Schülern, Chören und Vereinen sind dann ersatzlos gestrichen. Auch die Tiershows mit Greifvögeln und die Windhundeschau fallen aus." Eintritt frei.

Titelfoto: imago/Hanke

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