Görlitz: Ermittler kommen noch nicht ans Trümmerhaus

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Görlitz - Es bleibt schwierig in Görlitz: Nachdem unter komplizierten Bedingungen die Leichen der drei Verschütteten in der Görlitzer James-von-Moltke-Straße geborgen wurden, ist nun die Kriminalpolizei mit ihrer Arbeit an der Reihe. Aber auch die Ermittler haben mit denselben Problemen wie schon die Rettungskräfte zu kämpfen.

Die Arbeit zwischen den Trümmern ist auch für die Ermittler gefährlich.
Die Arbeit zwischen den Trümmern ist auch für die Ermittler gefährlich.  © dpa/Sebastian Kahnert

Mit dem Fund von Ahmed M. (†48) zerschlug sich auch die letzte Hoffnung, einen Überlebenden zu finden, nachdem ein Haus, mutmaßlich durch eine Gasexplosion, am vergangenen Dienstag komplett zusammengefallen war.

Erst stockten die Rettungsarbeiten wegen des ausströmenden Gases, später bestand Gefahr durch die instabilen Giebelwände.

Sensoren überwachten diese: Kam es zu Bewegungen von mehr als acht Millimetern, mussten die Rettungskräfte den Trümmerberg verlassen.

Das geschah auch, als Kriminaltechniker noch in der Nacht zu Freitag ihre Arbeit aufnahmen. Bislang konnten sie noch nicht wieder zurück. Eine Fachfirma soll sich jetzt um die Absicherung kümmern.

Titelfoto: dpa/Sebastian Kahnert

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