Scheunenbrand in Ostsachsen: Feuerwehrmann bei Einsatz in klirrender Kälte verletzt?
Herrnhut - Alarm im Herrnhuter Ortsteil Ruppersdorf: Polizei und Feuerwehr mussten am Sonntagmorgen zu einem Scheunenbrand in den Landkreis Görlitz ausrücken.
Wie die zuständige Polizeidirektion Görlitz auf Nachfrage von TAG24 mitteilt, ist der Alarm gegen 7.30 Uhr eingegangen.
Demnach habe eine Art Durchgang in einer Scheune an der Großhennersdorfer Straße aus bislang noch unklarer Ursache Feuer gefangen, wodurch ein Tor sowie ein Auto in Mitleidenschaft gezogen wurden.
Umgehend rückten daraufhin zahlreiche Einsatzkräfte aus. Erschwert wurde ihr Einsatz durch die extremen Wetterbedingungen: Bei -8 Grad gefror das eingesetzte Löschwasser schnell, wodurch die Arbeiten zeitweise zu einer Rutschpartie wurden.
Daher wurde auch der Winterdienst alarmiert, um die Zufahrtswege zu streuen und so die Sicherheit der Kameradinnen und Kameraden zu gewährleisten.
Dennoch soll sich ein Feuerwehrmann infolge der Glätte verletzt haben, wie Reporter vor Ort berichten. Die Polizei prüft diese Angaben allerdings noch.
Görlitzer Polizei hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen
Trotz der Schwierigkeiten konnten die Kameradinnen und Kameraden das Geschehen schnell unter Kontrolle bringen. Inzwischen sei das Feuer gelöscht und die Lage vollständig unter Kontrolle, so der Polizeisprecher.
Personenschäden gebe es bis auf die verletzte Einsatzkraft keine. Der Sachschaden ist nach aktuellem Kenntnisstand der Ordnungshüter ebenfalls moderat: Zum jetzigen Zeitpunkt geht die Polizei von rund 4000 Euro Schaden aus. Diese Summe könnte im Zuge der Bestandsaufnahme aber nochmal nach oben korrigiert werden.
Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Titelfoto: xcitepress
