Krauschwitz - An einem sächsisch-polnischen Grenzübergang haben Einsatzkräfte der Bundespolizei insgesamt 13 arme Hundewelpen aus einem Auto befreit.
Am Mittwochnachmittag, gegen 13.30 Uhr, stoppten die Beamten den Fahrer (39) eines Wagens mit belgischem Kennzeichen am Grenzübergang Podrosche (bei Krauschwitz).
Im Kofferraum hatte der ebenfalls belgische Fahrer zwei mit Holzspänen gefüllte Plastikboxen, in denen acht Dackel- und fünf Bulldoggen-Welpen kauerten, wie die Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf am Donnerstag mitteilte.
Die Bundespolizei verdeutlichte, dass eine starke Bremsung und gar ein Unfall unter diesen Transportbedingungen für die kleinen Fellnasen äußerst tragisch hätte enden können.
Futter und Wasser hatten die circa sechs Wochen alten Hundebabys nicht, ebenso wenig wie gültige Einreisedokumente.
Die Tiere wurden deshalb durch das Veterinäramt sichergestellt. Ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz wurde eingeleitet.
Die gute Nachricht: Eine tierärztliche Untersuchung ergab, dass die Vierbeiner in einem "überraschend guten" Gesundheitszustand waren - trotz ihrer unwürdigen Lagerung um Kofferraum.