Größtes Hotel im Osterzgebirge soll verkauft werden: So reagiert der Pächter
Altenberg - Der "Lugsteinhof" als größtes Hotel im Ostererzgebirge soll verkauft werden: Auf der Plattform "Immowelt" ist ein entsprechendes Angebot für die im Altenberger Ortsteil Zinnwald-Georgenfeld befindliche Anlage inseriert worden.
Auf TAG24-Nachfrage erklärte Pächter und Hotel-Geschäftsführer Sebastian Hörnig (38), dass es in der Vergangenheit bereits mehrfach zu einem Eigentümer-Wechsel gekommen ist. "Zuletzt war dies 2022 der Fall."
Gut vier Jahre später ist das über 58.000 Quadratmeter große Grundstück nun wieder auf dem Immobilien-Markt erhältlich. Insgesamt 1,78 Millionen Euro werden dafür (provisionsfrei) verlangt, heißt es im Exposé.
Enthalten im Kaufpreis ist etwa das Haupthaus mit Schwimmbad und Kegelbahn sowie 198 Betten verteilt auf 110 Zimmer. Das Gebäude wurde 1977/78 als Stahlbeton-Montagekonstruktion errichtet und umfasst sechs Geschosse.
Im Angebot inkludiert ist ebenfalls ein Gästehaus (Baujahr 1975) in einfachem Standard, ein Garagen- und Technikkomplex sowie ein Mehrfamilienhaus, das derzeit als Wohnbereich für Personal und Auszubildende genutzt wird.
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Hotelchef Sebastian Hörnig über weiteres Vorgehen: "Warten erst mal ab"
Laut Inserat gilt die Immobilie als renovierungsbedürftig. "Hier ist vonseiten der Eigentümer immer nur das Nötigste gemacht worden", erzählt Hotelchef Hörnig.
Der Pachtvertrag bestehe noch bis Ende 2039. "Wir warten deshalb jetzt erst mal ab." Der Betrieb laufe normal weiter. Auch Buchungen seien ohne Einschränkungen möglich.
Verantwortlicher Verkäufer ist gemäß Exposé die Ostsächsische Sparkasse Dresden, die das Objekt als "renditestarke Kapitalanlage mit weiterem Entwicklungspotenzial" bewirbt. Auf TAG24-Anfrage wollte sich Sprecher Henrik Oliver von Oehsen (49) nicht näher zum Auftraggeber und seinen Beweggründen äußern.
Erste Interessenten für den "Lugsteinhof" soll es jedoch bereits geben.
Titelfoto: PR

