Grünen-Landtagsabgeordneter fordert Öko-Bonus für Ostdeutsche

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Dresden - Der Grünen-Landtagsabgeordnete Thomas Löser (54) will, dass sich die Stärke der ostdeutschen Windkraft auch auf der Stromrechnung auszahlt. Er ist mit der Forderung nicht allein.

Ostdeutschland hat beim Ökostrom die Nase vorn. Davon sollen auch die Ostdeutschen profitieren, meint Grünen-Politiker Thomas Löser (54).
Ostdeutschland hat beim Ökostrom die Nase vorn. Davon sollen auch die Ostdeutschen profitieren, meint Grünen-Politiker Thomas Löser (54).  © Bildmontage: picture alliance/dpa (2)

Das geht gar nicht: Ostdeutschland als Vorreiter der Energiewende zahlt mit über 75 Prozent Ökostromanteil deutlich überhöhte Strompreise, findet Löser. Im Gegenzug subventioniere der im Osten günstig erzeugte und über teure Trassen transportierte Wind- und Solarstrom die Strompreise im Süden.

"Dass sich mit Dietmar Woidke und Daniel Günther nun auch Ministerpräsidenten von SPD und CDU für regionale Strompreissignale aussprechen, zeigt: Das ist machbar und ein konsequent marktwirtschaftliches Instrument, um Erfolge bei der Energiewende als ökonomischen Vorteil für Industrie, Bürgerinnen und Bürger spürbar zu machen", erklärte Löser.

An Sachsens Ministerpräsidenten Michael Kretschmer (51, CDU) appellierte der Grünen-Politiker, auf Bundesebene entsprechend Stellung zu beziehen.

"Es reicht nicht aus, niedrigere Energiepreise immer wieder nur zu fordern. Vielmehr müssen die ganz real bestehenden Möglichkeiten zur Entlastung sächsischer Haushalte und Unternehmen auch beim Schopf gepackt werden", so Löser.

Titelfoto: Bildmontage: picture alliance/dpa (2)

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