Von Eric Hofmann, Daniel Förster
Pirna - Auch das noch! Nicht nur, dass das Wetter am Dienstag für gefährliche Glätte sorgte, es brachte vermutlich in Pirna auch eine Wasserleitung zum Bersten.
An der Rosenstraße kam es gegen 5.30 Uhr zum Rohrbruch. So gab es für große Teile des linkselbischen Gebiets keine Versorgung mehr. Rund 15.000 Einwohner waren betroffen.
Schnell verwandelte das Leitungswasser die Straße zu einer Rutschbahn. Der Katastrophenschutz und die Feuerwehr befanden sich im Einsatz.
Gegen 7 Uhr war das Leck dann verschlossen, bei vielen Betroffenen gab es wieder Wasser.
Allerdings nicht bei allen: Sechs Wohnhäuser waren auch noch bis zum Abend ohne Wasser. Für sie wurde ein Standrohr zur Notversorgung eingerichtet.
Die havarierte Leitung ist bereits über 100 Jahre alt. Aufgrund der großen Anzahl an Störungsmeldungen kam es bei den Stadtwerken zeitweise zu einer Überlastung der zentralen Störungshotline.