Holländer kaufen Zinnwalder Lithium-Bergwerk

Altenberg/Amsterdam - Die Zinnwald Lithium GmbH gehört jetzt zu einem Unternehmen mit Sitz in den Niederlanden. Der Wirtschaftsminister begrüßt die Übernahme.

Das Besucherbergwerk "Vereinigt Zwitterfeld zu Zinnwald": Das tiefer liegende Vorkommen soll ab 2030 gefördert werden.  © picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild

Die AMG Critical Materials N.V. sei kein unbekanntes Unternehmen, erklärte Wirtschaftsminister Dirk Panter (52, SPD). Sie sei schon aktiv am bisherigen Unternehmen beteiligt gewesen.

Die Übernahme soll nun die Entwicklung des Projekts beschleunigen und die Voraussetzungen für eine Gewinnung und Verarbeitung von Lithium in Altenberg (Osterzgebirge) schaffen. Grundlage bleibe die Einhaltung aller rechtlichen Vorgaben sowie hoher Umwelt- und Beteiligungsstandards im Genehmigungs- und Planungsverfahren, so das Ministerium.

Lithium ist ein zentraler Bestandteil moderner Batterien für Elektromobilität sowie stationärer Energiespeicher.

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Lithiumglimmer: Das darin enthaltene Leichtmetall wird in Akkus für Autos und Handys gebraucht.  © picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild

"Heimisches Lithium kann dazu beitragen, Europas Versorgung mit kritischen Rohstoffen widerstandsfähiger zu machen und die Transformation der Automobil-, Batterie- und Hightech-Industrie zu unterstützen", sagte Panter. Dies stärke den Rohstoffstandort Sachsen und ganz Europa.

Das neue Unternehmen Zinnwald Lithium Plc. ist keine deutsche Aktiengesellschaft (AG), sondern eine nach britischem Recht gegründete Public Limited Company (Plc) mit Sitz in Amsterdam. Dort ist AMG auch börsennotiert.

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