Landtag unterstützt Lausitzer Bewerbung um Einstein-Teleskop

Dresden - Mit einem unterirdischen Observatorium sollen neue Erkenntnisse über das Universum erlangt werden. Möglicherweise demnächst von Ostsachsen aus.

Albert Einstein (1879-1955) beschäftigte sich intensiv mit dem Universum.
Albert Einstein (1879-1955) beschäftigte sich intensiv mit dem Universum.  © Imago

Der Landtag unterstützt die Bewerbung der Lausitz als künftigen Standort für das geplante unterirdische Einstein-Teleskop. Die Koalitionsfraktionen von CDU und SPD stellten sich ausdrücklich hinter das Engagement der Staatsregierung.

Den Antrag hatten die Grünen eingebracht. Ziel ist es, ein unterirdisches Observatorium zu errichten, mit dem das Universum besser erforscht werden kann.

"Die Chance, das Einstein-Teleskop in die Lausitz zu holen, ist einmalig. Wenn dies gelingt, würde damit die erste Großforschungsinfrastruktur von europäischer Bedeutung mit weltweiter Strahlkraft in Ostdeutschland angesiedelt", erklärte Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow (47, CDU).

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Die Lausitz biete "beste Rahmenbedingungen".

Vorhaben gilt als entscheidender Schritt bei der Erforschung des Universums

Wie in diesem grafischen Modell dargestellt, soll das unterirdische Einstein-Teleskop einmal aussehen.
Wie in diesem grafischen Modell dargestellt, soll das unterirdische Einstein-Teleskop einmal aussehen.  © Marco Kraan/Nikhef
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Beim Einstein-Teleskop handelt es sich um ein europäisches Projekt. Tief unter der Erde soll ein Observatorium in Form eines gleichseitigen Dreiecks entstehen. Damit können Gravitationswellen aus dem All gemessen und ausgewertet werden.

Das Vorhaben gilt als entscheidender Schritt bei der Erforschung des Universums. Neben der Lausitz sind noch die Mittelmeerinsel Sardinien sowie die Dreiländereck-Region Maas-Rhein als mögliche Standorte im Gespräch.

Titelfoto: Montage: imago, Marco Kraan/Nikhef

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