Lehrer zu Warnstreiks aufgerufen

Leipzig/Dresden - Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) macht weiter Druck.

Am Mittwoch streiken die Lehrer in Leipzig, am Freitag in Dresden.  © DPA

In den aktuell laufenden Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst der Länder sind Lehrer, Schulassistenten und pädagogische Fachkräfte im Unterricht zu Warnstreiks aufgerufen. Am Mittwoch in Leipzig, am Freitag in Dresden.

"Die Verweigerungshaltung der Länder nach zwei Verhandlungsrunden nehmen wir nicht hin!", erklärte der GEW-Vorsitzende Burkhard Naumann (38).

Die Gewerkschaften fordern u. a. sieben Prozent mehr Gehalt oder mindestens 300 Euro, außerdem 200 Euro monatlich mehr für Azubis und Praktikanten.

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Burkhard Naumann (38) von der Gewerkschaft GEW fordert für Sachsens Landesbedienstete sieben Prozent mehr Gehalt.  © Thomas Türpe

Die Gewerkschaften verhandeln bundesweit für rund 2,6 Millionen Beschäftigte im öffentlichen Dienst der Länder.

Mitarbeiter der Verwaltung, von Kliniken und der Hochschulen demonstrierten bereits am vergangenen Dienstag in Dresden.

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