Letzte Ehre für Onkel Tobi: Biker stirbt nach schlimmem Unfall, Spenden sollen Familie helfen
Radeberg (Sachsen) - Der schwere Unfall vom 31. Mai 2026, bei dem ein Biker (†35) in Radeberg sein Leben verlor, hallt noch immer nach. Mit Spenden soll den Hinterbliebenen jetzt unter die Arme gegriffen werden.
Kämpfer, Familienmensch, sich für seine Liebsten nie zu schade: So wird Tobi beschrieben, der an besagtem Sonntag vom Ausflug mit seiner Suzuki nicht wieder nach Hause zurückkehrte.
Dem Sachsen wurde von einem 39-Jährigen in einem Mercedes-AMG die Vorfahrt genommen. Noch am Unfallort erlag Tobi seinen Verletzungen, die Wucht des Aufpralls war zu stark.
Kurz danach ging seine Suzuki in Flammen auf, auch der orange Sportwagen fing Feuer und brannte komplett aus.
"Das Motorradfahren war für ihn weit mehr als nur ein Hobby. Es war seine Leidenschaft, seine Freiheit und sein Ausgleich zu all den Kämpfen, die er in seinem Leben ausgefochten hatte", heißt es in einem Aufruf auf der Spendenseite GoFundMe.
Nur wenige Stunden vor dem schlimmen Unfall soll Tobi noch voller Glück über sein Leben und das Gefühl gesprochen haben, dass vieles endlich "seinen Platz" finden würde.
Neffe soll besonderes Andenken an Onkel Tobi erhalten
Erst vor rund einem Jahr sei der Sachse nach schwierigen Phasen neu ins Leben gestartet, habe wieder lachen können, schmiedete Pläne für die Zukunft. Dass dem 35-Jährigen am Ende ausgerechnet sein liebstes Hobby zum Verhängnis wurde, sei unbegreiflich.
Mit der Spendenaktion soll die Familie des Verstorbenen unterstützt, etwa die Kosten für die Beerdigung erträglicher gemacht werden. Tobis Neffe soll zudem ein besonderes Andenken an seinen Onkel erhalten. Zu Lebzeiten hatte der Sachse noch das Laufrad des Kleinen in ein Motorrad verwandelt.
Etwas mehr als 9000 Euro sind bislang (Stand 25. Juni 2026) zusammengekommen.
"Von Herzen danken wir euch, dass ihr dazu beitragt, einem Menschen die letzte Ehre zu erweisen, der selbst sein Leben lang für andere da war", heißt es am Ende des Aufrufs. Eine TAG24-Anfrage zur rührenden Aktion blieb unbeantwortet.
Titelfoto: Montage: Picxell, xcitepress/Domenic Prater

