Luft bei Sachsens Lehrern raus: GEW kritisiert Kultusminister

Dresden - Geschafft vom Maßnahmenpaket gegen den Unterrichtsausfall: Bei Sachsens Lehrerinnen und Lehrern ist die Luft raus.

Immer noch fehlen Lehrer in Sachsen. Das wird sich erst nach 2030 ändern. Dann droht der "Schülerknick".  © Peter Zschage

Nach einer Mitgliederbefragung der Bildungsgewerkschaft GEW berichten 85 Prozent von einer gestiegenen persönlichen Belastung. 94 Prozent der Befragten sehen zudem keine Verbesserung der Unterrichtsversorgung.

Claudia Maaß, stellvertretende Vorsitzende der GEW Sachsen, und Oberschullehrerin in Leipzig: "Ein Jahr SMK-Maßnahmenpaket ist ein Jahr zu viel!"

Die Kritik richtet sich an Kultusminister Conrad Clemens (43, CDU). Die Gewerkschaft fordert von ihm "endlich" konkrete Maßnahmen für gute Bildung und gute Arbeitsbedingungen.

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Um das zu unterstreichen, sollen Schulen am Mittwoch ein Zeichen gegen Dauerüberlastung setzen – etwa durch den Verzicht auf zusätzliche Konferenzen oder freiwillige Zusatzaufgaben.

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Claudia Maß (48) von der Bildungsgewerkschaft GEW kritisiert das Maßnahmenpaket gegen Unterrichtsausfall scharf.  © Thomas Türpe
Kommt die Kritik bei Kultusminister Conrad Clemens (43, CDU) an?  © Eric Münch

Um 16 Uhr gibt es zudem eine öffentliche Protestaktion vor dem Kultusministerium auf den Terrassen der Filmnächte in Dresden.

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