Mehr Wohnheime für Sachsens Azubis gefordert
Dresden - Die Linke fordert mehr Azubi-Wohnheime in Sachsen.
Die Mindestausbildungsvergütung von aktuell 682 Euro im ersten Ausbildungsjahr (805/921/955 Euro im zweiten, dritten und vierten Jahr) reiche in vielen Städten kaum noch für Wohnkosten, Lebenshaltungskosten und Mobilität, so Juliane Nagel (47, Linke).
Mit einem Antrag im Landtag will die Linke erreichen, dass die Gelder aus dem Bundesprogramm "Junges Wohnen" zielgerichtet fürs Azubi-Wohnen eingesetzt werden.
Noch weiter geht die "Allianz für Sachsen", die die Gleichbehandlung von Ausbildung und akademischer Bildung fordert und damit nicht nur beim Wohnen, sondern auch bei der finanziellen Förderung (BAföG) oder bei Vermittlungsangeboten wie dem Studentenwerk.
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