Messerattacken in Sachsen häufen sich: AfD-Politiker fordert härtere Strafen
Von Jörg Schurig
Dresden - Stichwaffen werden in Sachsen zunehmend zur Tatwaffe. Im zweiten Halbjahr 2025 wurden im Freistaat 1277 Straftaten registriert, bei denen eine solche Waffe zum Einsatz kam.
Das geht aus einer Antwort des Innenministeriums auf eine Kleine Anfrage von AfD-Innenpolitiker Sebastian Wippel hervor.
Im ersten Halbjahr waren es demnach 1072 Fälle und im zweiten Halbjahr 2024 lag die Zahl bei 968.
Insgesamt wurden im zweiten Halbjahr 2025 den Angaben zufolge 2061 Straftaten mit einer Waffe erfasst.
In 1526 Fällen konnte laut Innenministerium mindestens ein Tatverdächtiger ermittelt werden, der Anteil ausländischer Tatverdächtiger lag bei 38 Prozent.
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"Messergewalt muss härter bestraft werden. Wer ein Messer einsetzt, nimmt tödliche Verletzungen in Kauf. Wenn Gerichte die Täter mit Bewährungsstrafen davonkommen lassen, finde ich das erschütternd und gefährlich", betonte Sebastian Wippel (43) und verlangte eine Verschärfung des Strafrechts.
Titelfoto: Fotomontage/Sebastian Kahnert/dpa/123RF/olyasolodenko
