Mindestlohn wird erhöht: Jeder fünfte Arbeitnehmer in Sachsen profitiert

Dresden - Der gesetzliche Mindestlohn steigt am 1. Januar von 12,82 auf 13,90 Euro je Stunde. In Sachsen profitieren besonders viele Beschäftigte von der Anhebung.

Der Mindestlohn in Deutschland steigt 2026 auf 13,90 Euro je Stunde.  © dpa | Marcus Brandt

Nach Angaben des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) Sachsen betrifft das 359.000 Beschäftigte oder 21 Prozent aller Arbeitnehmer.

Deutlich mehr sind es im Gastgewerbe. Dort sind 64 Prozent der Beschäftigten betroffen, so der DGB.

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"Das zeigt erneut, wie wichtig der gesetzliche Mindestlohn als unterste Haltelinie ist. Vor allem für die Beschäftigten im Niedriglohnsektor, der weiter zurückgedrängt werden muss", sagte die stellvertretende Vorsitzende des DGB Sachsen Daniela Kolbe (45).

Zum 1. Januar 2027 steht der nächste Erhöhungsschritt an. Dann auf 14,60 Euro.

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