Mit Tattoostudio, Konferenzbox und Brötchenservice: Sachsens beste Campingplätze gekürt
Dresden - Campingplätze in Leipzig, dem Kreis Bautzen und im Vogtland gehören erneut zu den meistgefragten in Sachsen. So schön kann man im Freistaat campen.
Ganz vorn im PiNCAMP-Ranking 2026, dem Campingportal des ADAC, rangiert - wie im Vorjahr auch - der Knaus Campingpark am Rande Leipzigs. Das Fleckchen Erde liegt zwischen dem idyllischen Auensee und der Luppe mitten im Auwald und verfügt sogar über eigenes Kunstatelier und Tattoostudio. Pluspunkt: ein barrierefreies Handicap-Badezimmer.
Auf Platz 2 (2025: Platz 3) verbesserte sich die LuxOase an der Talsperre Wallroda (Kreis Bautzen), unweit von Dresden. Auf dem 5-Sterne-Campingplatz bleibt kaum ein Wusch unerfüllt. Es gibt sogar eine Telefonkonferenzbox (natürlich mit WLAN) für alle, die Arbeit und Urlaub verbinden wollen.
"Hier hat eine niederländische Familie schon an einer Online-Beerdigung teilgenommen", so Inhaber Thomas Lux (56). Wegen der ausgezeichneten Ausstattung hagelte es in den letzten Jahre Preise. Wie man so weit kommt?
"Dazu braucht es viele Puzzleteile - vor allem viel Zeit und viel Liebe", sagt Thomas Lux, der die Anlage seit 30 Jahren gemeinsam mit seiner Frau Dagmar (53) führt.
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Übrige Platzierte verteilen sich über ganz Sachsen
Auch im Campingparadies Talsperre Pöhl (Vogtland) ist Service oberstes Gebot. Der Drittplatzierte (2025: Platz 2) bietet abgesehen von dem, was Camper heute ohnehin erwarten, einen Regiomat mit frischen regionalen Produkten direkt vom Erzeuger, Brötchenservice und Liegeplätze am See.
Die übrigen Platzierten verteilen sich über den gesamten Freistaat, mit klarer Konzentration im Osten Sachsens.
Das Ranking "PiNCAMP Most Wanted 2026" basiert übrigens auf den Seitenaufrufen deutscher Nutzer auf PiNCAMP.de im Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Juli.
Das Portal gehört nach eigenen Angaben mit über 19 Millionen Besuchern jährlich zu den führenden Plattformen für Campingurlaub in Europa.
Titelfoto: Norbert Neumann

