Nach mysteriösem Knochen-Fund auf Baustelle in Sachsen: Polizei bekommt Hinweise

Zwickau - Seine Knochen wurden bereits vor knapp drei Jahren gefunden - doch noch immer weiß niemand, wer der Mann ist und wie er ums Leben kam. Der Grusel-Fund in Zwickau gibt nach wie vor Rätsel auf.

Im August 2023 wurden auf dieser Baustelle in Zwickau die menschlichen Knochenteile entdeckt.  © Mike Müller

Bei Baggerarbeiten auf einer Baustelle im Ortsteil Schedewitz an der Saarstraße im August 2023 sind die Knochenteile entdeckt worden. Geborgen werden konnte dann ein fast komplettes menschliches Skelett.

Laut Polizei befanden sich die Knochen in einem Betonschacht. Doch was ist dort passiert? Die Kriminaltechnik sicherte Spuren und nahm die Ermittlungen zur Identität des Toten sowie zu den Todesumständen auf.

Es stellte sich heraus, dass der Mann zum Zeitpunkt seines Todes wahrscheinlich zwischen 40 und 60 Jahren alt war. Außerdem soll er am Fundort offenbar bereits zwischen 10 und 30 Jahren gelegen haben.

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"Diese Angaben basieren jedoch auf Schätzformeln und können aufgrund der langen Liegezeit nicht genauer spezifiziert werden", teilte die Polizei mit.

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Toter konnte bisher nicht identifiziert werden

Die Kriminalpolizei bittet um Hinweise, um den Toten identifizieren zu können. (Symbolbild)  © Patrick Pleul/dpa

Vor knapp zwei Jahren rekonstruierte die Polizei dann anhand der gefundenen Schädelknochen ein Phantombild des unbekannten Toten, da der Unbekannte noch immer nicht identifiziert werden konnte. Das Bild findet Ihr auf der Webseite der Polizei Sachsen.

Das rekonstruierte Gesicht kann geringfügig vom tatsächlichen Aussehen der Person abweichen. "Der Zustand der Knochenteile ließ außerdem keine Rückschlüsse auf die Frisur oder möglichen Bartwuchs des Unbekannten zu. Die abgebildete Person ist weder Beschuldigter noch Zeuge eines Strafverfahrens", so die Polizei weiter.

Zwei Jahre nach Veröffentlichung des Phantombildes fragte TAG24 bei der Polizei zum aktuellen Ermittlungsstand des Falles nach.

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Es sei weiterhin unklar, um wen es sich bei dem Toten handelt. Er konnte bisher also noch nicht identifiziert werden. "Eine Todesursache konnte rechtsmedizinisch ebenfalls nicht festgestellt werden. Wir gehen nicht von einer Straftat aus", heißt es weiter. Es bleiben demnach weiterhin Fragen offen.

Allerdings gingen einige Hinweise bei der Polizei zum Phantombild ein. Diese wurden noch nicht abschließend bearbeitet. Es gab auch bereits zwei Hinweise, dass es sich bei dem gefundenen Mann um einen Vermissten aus Belgien bzw. aus Litauen handeln könnte. Allerdings bestätigte sich der Verdacht in beiden Fällen aufgrund eines DNA-Vergleichs nicht.

Die Kriminalpolizei in Zwickau nimmt unter der Telefonnummer 0375/4284480 weiterhin sachdienliche Hinweise entgegen.

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