Parole "Power": Das plant SachsenEnergie für 2026
Dresden - SachsenEnergie-Boss Frank Brinkmann (59) hat für 2026 die Parole "Power" ausgegeben. Ostdeutschlands größter Versorger (Strom, Wasser, Breitband/rund 4000 Mitarbeiter) will 900 Millionen Euro in Infrastruktur und Versorgungssicherheit des Freistaats investieren.
"Wir wollen auch 2026 Wirtschaftsmotor für Sachsen bleiben", sagte der Vorstandsvorsitzende.
Als Investitionsschwerpunkte rückte er eine stabile und flexible Strom-, Gas-, Wasser- und Wärmeversorgung sowie ein flächendeckendes Glasfasernetz in den Mittelpunkt.
"Wir gehören zu den wenigen kommunalen Versorgern, die ein Investitionsvolumen dieser Größenordnung aus eigener Kraft stemmen - ohne finanzielle Unterstützung unserer kommunalen Anteilseigner", betont Brinkmann.
Nach Jahren des Wachstums tritt Brinkmann beim Personal auf die Bremse und verordnete der SachsenEnergie eine Diät.
"Die Verschlankung und der Einstellungsstopp sind notwendige Schritte, um unsere Wettbewerbsfähigkeit und finanzielle Stabilität zu sichern", so Brinkmann. Mehr als 500 Stellen sind intern betroffen. Betriebsbedingte Kündigungen soll es aber nicht geben.
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