Sachsens Polizei rückt wegen Knallerei vor Silvester mehrmals aus!

Von Lea Marie Kläsener

Dresden - Weil einige Menschen bereits vor Silvester Feuerwerk gezündet haben, ist die Polizei in Sachsen zu mehreren Einsätzen ausgerückt. Davon berichten die Polizeistationen in Dresden, Leipzig, Chemnitz und Görlitz.

Größere Unfälle oder Brände habe es bislang nicht gegeben. Dennoch ist die Knallerei vor dem 31. Dezember verboten. (Symbolfoto)
Größere Unfälle oder Brände habe es bislang nicht gegeben. Dennoch ist die Knallerei vor dem 31. Dezember verboten. (Symbolfoto)  © Christoph Reichwein/dpa/dpa-tmn

Größere Unfälle oder Brände habe es bislang nicht gegeben, hieß es. Das Abbrennen von Feuerwerk ist erst am 31. Dezember erlaubt.

In Coswig haben Polizisten einen großen selbstgebastelten Böller beschlagnahmt. Ein 17-Jähriger soll den Sprengkörper selbst gebaut haben, wie die Polizei Dresden mitteilte.

Einsatzkräfte des LKA fanden den Böller bei einer Wohnungsdurchsuchung, wie es hieß. Die Beamten ermitteln nun gegen den Jugendlichen wegen eines Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz.

Das ist die neue Inspekteurin für Sachsens Polizei
Sachsen Das ist die neue Inspekteurin für Sachsens Polizei

Der offizielle Verkauf von Feuerwerk findet in Deutschland an den letzten drei Werktagen des Jahres statt, das Abbrennen von Raketen und Böllern ist aber erst an Silvester und Neujahr erlaubt.

Die Polizei rückte anlässlich der Knallerei vor Sylvester mehrmals aus. (Symbolfoto)
Die Polizei rückte anlässlich der Knallerei vor Sylvester mehrmals aus. (Symbolfoto)  © Marijan Murat/dpa
Dein tägliches News-Update

Jetzt kostenlos für den News-des-Tages-Newsletter anmelden!

Deine Anmeldung konnte nicht gespeichert werden. Bitte versuche es erneut.
Deine Anmeldung war erfolgreich. Bitte bestätige die E-Mail, die wir dir gesendet haben.

Außerdem gibt es in Kommunen unterschiedliche Verbotsregelungen. Bei Verstößen drohen Strafen: Im sächsischen Zwickau etwa können Geldstrafen von bis zu 50.000 Euro verhängt werden.

Titelfoto: Fotomontage: Christoph Reichwein/dpa/dpa-tmn//Marijan Murat/dpa

Mehr zum Thema Sachsen: