Rätsel um Sachsens neuen Haushalt: Staatskanzlei sagt Pressekonferenz ab
Dresden - Die Verhandlungen über die Zusammensetzung des Doppelhaushalts 2027/28 zwischen CDU und SPD gestalten sich offenbar noch zäher als erwartet.
Eigentlich sollten die Ergebnisse der Klausurtagung am Dienstag bekanntgegeben werden. Die Staatskanzlei sagte die Pressekonferenz jedoch noch am Vormittag ab.
Noch Ende letzter Woche klaffte eine Finanzlücke mehr als 4,5 Milliarden Euro.
Ein weiteres Ziel der Klausurtagung ist eine klare Marschrichtung für den geplanten Bürokratieabbau.
Die Allianz für Sachsen aus Landkreis- und Städtetag, den Industrie- und Handelskammern sowie der Wirtschaftslobby VSW hatte in diesem Zusammenhang zuletzt einen Abbau der Landespersonalstellen auf 80.000 Stellen gefordert - aktuell sind es über 90.000.
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