Raupen-Alarm in Sachsen: Giftige Spinner auch in Chemnitz?

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Chemnitz - Der Eichenprozessionsspinner sorgt derzeit in mehreren Regionen Sachsens für Aufregung. Vor allem in Dresden und Nordsachsen werden immer wieder Funde der giftigen Raupe gemeldet. Doch wie sieht die Lage in Chemnitz aus?

Das Nest der Insektenart sieht aus wie ein weißes Gespinst.
Das Nest der Insektenart sieht aus wie ein weißes Gespinst.  © Ove Landgraf

"Es gibt bisher keine bestätigten Nachweise des Eichenprozessionsspinners im Stadtgebiet Chemnitz", teilt die Stadt mit. Zwar gehen beim Umweltamt regelmäßig Hinweise von Bürgern ein. Doch nicht hinter jedem Gespinst steckt automatisch die gefährliche Raupe.

Nach Angaben der Stadt handelt es sich bei den gemeldeten Fällen bislang um sogenannte Gespinstmotten. Diese überziehen Sträucher und Hecken zwar mit auffälligen weißen Gespinsten, sind für Menschen und Haustiere aber ungefährlich.

Weil der Eichenprozessionsspinner in Chemnitz bislang nicht nachgewiesen wurde, sieht die Stadt derzeit auch keinen Anlass für besondere Gegenmaßnahmen oder Bekämpfungsprogramme.

Die Härchen der Eichenprozessionsspinner können eine allergische Reaktion bei Menschen auslösen.
Die Härchen der Eichenprozessionsspinner können eine allergische Reaktion bei Menschen auslösen.  © Soeren Stache/dpa
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In vielen deutschen Kommunen werden Besucher in Grünanlagen aktuell durch Hinweisschilder gewarnt.
In vielen deutschen Kommunen werden Besucher in Grünanlagen aktuell durch Hinweisschilder gewarnt.  © Soeren Stache/dpa

Sollten Bürger dennoch verdächtige Raupen oder Nester entdecken, ist Vorsicht geboten: "Grundsätzlich sollte man Berührungen mit Raupen und Nestern vermeiden", erklärt eine Sprecherin. "Bei Kontakt mit den Gifthaaren empfiehlt das Umweltamt der Stadt Chemnitz eine ärztliche Abklärung."

Titelfoto: Bildmontage: Ove Landgraf, Soeren Stache/dpa (2)

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