Rot-Kreuz-Helfer fiebern dem Fackellauf nach Italien entgegen

Sachsen - Der internationale "Fackellauf für die Menschlichkeit" des Deutschen Roten Kreuzes startet nächsten Montag im tschechischen Hradec Králové (Königgrätz). Dort versorgte die aus der Lausitz stammende Rotkreuz-Pionierin Marie Simon (1824-1877) einst Verwundete - ein symbolischer Auftakt für die Region.

Der Fackellauf des Roten Kreuzes hat seit 1992 Tradition. (Symbolfoto)  © 123rf / appolegi

Für das tschechische DRK ist es dabei ein besonderes Jahr, denn die Retter sind erstmals dabei. Anschließend wandert das "Licht der Hoffnung und Menschlichkeit" wie ein Staffelstab über mehr als zwölf Stationen auch durch den Freistaat.

Egal ob per Fahrrad, Quad oder zu Fuß - jeder darf mitmachen. Ziel des seit 1992 stattfindenden Fackellaufs ist das italienische Solferino, Geburtsort der "Rotkreuzbewegung".

"Es klingt sehr pathetisch. Aber es soll unsere Verbundenheit als Rotes Kreuz untereinander zeigen. Dass wir alle die gleichen Werte und Grundsätze haben, egal ob Delitzsch oder der Sudan", betont DRK-Sprecher Kai Kranich (44).

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Bei Königgrätz stieg 1866 eine der wichtigsten Entscheidungsschlachten im Deutschen Krieg.  © Georg Bleibtreu/Wikipedia

Der DRK-Vorstandsvorsitzenden Nicole Porzig (47) liegt dabei vor allem am Herzen, "das Engagement von den mehr als 28.000 ehren- und hauptamtlichen Mitgliedern zu würdigen".

Abschluss bildet dann Ende Juni ein großes "Fackelmeer" in Solferino, wo DRK-Verbände aus aller Welt zusammenkommen.

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