Sachsen investiert mehrere Millionen für die Sanierung von Studentenwohnungen
Leipzig - Die Mieten in Sachsens Städten steigen und auch für Studierende wird es immer schwieriger, eine bezahlbare Wohnung zu finden. Das hat auch die Landesregierung verstanden. Insgesamt wurden seit 2023 mehr als 62 Millionen Euro investiert. In Leipzig sind die ersten Anlagen fertig.
Die Wohnheime in der Arno-Nitzsche-Straße und der Straße des 18. Oktober in Leipzig wurden zuerst umfangreich saniert und modernisiert.
Insgesamt sollen neun Wohnheimstandorte im ganzen Freistaat saniert oder neu gebaut werden. Dazu gehören neben Leipzig auch Anlagen in Zwickau, Mittweida, Freiberg und Dresden. Das teilte das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus am Freitag mit.
Das Ziel sind 1500 Wohnheimplätze, die entweder komplett neu entstehen oder auf den neuesten Stand gebracht werden.
Das nötige Geld dafür stammt aus dem Bundesprogramm "Junges Wohnen". Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow (47, CDU) betonte die Bedeutung des Programms: "Neben hervorragenden Studienangeboten bietet Sachsen auch gute Rahmenbedingungen für ein Studium und dazu gehört nicht zuletzt auch bezahlbarer Wohnraum".
Die Baumaßnahmen erfolgen in enger Abstimmung mit den Studentenwerken. Dr. Andrea Diekhof, Geschäftsführerin des Studentenwerks Leipzig, zeigte sich dankbar für die Investitionen.
"Die spürbare Verknappung von bezahlbarem Wohnraum für Studierende in Leipzig stellt uns vor zunehmende Herausforderungen", erklärte sie. Die Fördermittel seien ein wichtiger Baustein, um langfristig bezahlbaren Wohnraum für Studierende anbieten zu können.
Titelfoto: Personen v.l.n.r: Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow, Dr. Andrea Diekhof (Geschäftsführerin), Jörg Gaßner (Abteilungsleiter Bau/ Technik) und Monika Schwarzenberg (Abteilungsleiterin Stud
