Sachsen zeigt sich selbstbewusst auf der Grünen Woche
Dresden/Berlin - Sachsen zeigt Flagge auf der Grünen Woche! Zum 100-jährigen Jubiläum der Messe ist der Freistaat wieder dabei - diesmal zwar gemeinsam mit Berlin in einer Halle und mit weniger Platz, dafür mit frischen Ideen, starken Vereinen und neuen Ausbildungswegen. Von Showküche bis KI-Nudelautomat: Sachsen will nicht nur reden, sondern schmecken.
Landwirtschaftsminister Georg Ludwig von Breitenbuch (54, CDU) blickt voraus: "Sachsen kulinarisch erleben. Das ist unser Anspruch."
29 Unternehmen aus der Land- und Ernährungswirtschaft geben Einblick in die Entstehung von regionalen Produkten und laden zur Verkostung ein. "Wir wollen uns mit Stolz zeigen. Acht sächsische Vereine und erstmals zwei Ausbildungsstätten sind dabei", ergänzt der Minister.
Dazu prägt ein starker Fokus auf Tourismus und regionale Küche das Ausstellerbild. Highlights sind unter anderem: eine Showküche, sächsische Kiwis, ein Automat mit Nudelgerichten aus Riesa und Begegnungen mit dem TV-Sternekoch Robin Pietsch (37).
Auch die Ausbildung steht im Rampenlicht. Anja Unger, Leiterin vom BSZ Dresden, sagt stolz: "Wir bringen hier alles zusammen - vom Bäcker über den Brauer bis zum Pferdewirt. Für unsere jungen Leute ist das ein Blick über den Tellerrand und ein Tor zur Welt."
BSZ Dresden will auf der Grünen Woche für grüne Berufe werben
Rund 1500 Schüler, wachsendes Interesse an grünen Berufen - Sachsens Ernährungswirtschaft lebt. Auch wenn Energiepreise, Fachkräftemangel und KI-Technik weiter Druck machen.
"Wir wollen Sachsen repräsentieren und die Bedeutung als Schule zeigen." Neben dem BSZ wird auch die Duale Hochschule Sachsen vor Ort sein.
Titelfoto: Bildmontage: Thomas Türpe, IMAGO/Jan Huebner
