"SachsenNetz Rad": Landesweites Projekt startet nun auch in Chemnitz
Chemnitz - In Chemnitz startet ein neues Projekt für Radfahrer. Unter der Dachmarke "SachsenNetz Rad" wird es künftig ein einheitlich ausgeschildertes Radverkehrsnetz geben.
Planungen und Abstimmungen für das Projekt, bei dem rund 5120 Kilometer Radrouten mit einem durchgängigen, leicht verständlichen Wegweiser ausgestattet werden, laufen bereits seit 2022.
Ab Mai werden dann im Chemnitzer Stadtgebiet die ersten Fundamente und Pfosten gesetzt, bevor die neuen Schilder montiert werden können. Wenn die Arbeiten in Chemnitz beendet sind, erhalten elf weitere Städte und Gemeinden im Landkreis Mittelsachsen ebenfalls neue Schilder.
Laut Landesamt für Straßenbau und Verkehr (LASuV) entstehen 115 neue Pfosten und mehr als 900 Wegweiser.
"Mit der einheitlichen Wegweisung schaffen wir für Radfahrerinnen und Radfahrer endlich eine klare, verlässliche Orientierung im ganzen Freistaat. Das erleichtert den Alltag, stärkt den Tourismus und macht das Radfahren insgesamt attraktiver. Unser Ziel ist ein durchgängiges, gut nutzbares Radverkehrsnetz – und genau daran arbeiten wir Schritt für Schritt", betont Gabriele Ladewig (61), Präsidentin des LASuV.
Die neuen Schilder sollen dort stehen, wo bislang Lücken in der Beschilderung waren oder fehlerhafte, veraltete sowie unübersichtliche Wegweiser standen.
Planungen für Erzgebirge, Vogtland und Zwickau laufen
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"Ziel ist ein einheitliches, gut verständliches System, das Radfahrende sicher und intuitiv über das SachsenNetz Rad ans Ziel führt. Die Arbeiten in der Region sollen voraussichtlich bis Ende 2026 abgeschlossen sein", so das LASuV. Während der Bauphase kann es allerdings Zeiten geben, wo Schilder fehlen.
Die Kosten für das Projekt liegen bei rund 170.000 Euro und werden vom Freistaat getragen.
In anderen Landesteilen ist das Projekt bereits abgeschlossen, wie in der Region Leipzig, in Dresden und Bautzen. Für das Erzgebirge, das Vogtland und den Raum Zwickau laufen die Planungen.
Titelfoto: Kristin Schmidt
