Absturz in Sächsischer Schweiz: Kletterin knallt mit Kopf gegen Felswand

Von Eric Hofmann, Marko Förster

Struppen - Hätte ein Helm Schlimmeres verhindert? Am Samstagmittag stürzte eine junge Frau (23) beim Felsklettern in der Sächsischen Schweiz. Verhinderten Sicherungen und Seil, dass sie auf den Boden krachte, schlug sie doch mit dem Kopf gegen die Felswand und verletzte sich schwer.

Die 23-Jährige wurde per Helikopter ins Krankenhaus geflogen.  © Marko Förster

12.09 Uhr wurde die Bergwacht alarmiert: An der Bärensteinnadel hatte die Bergsteigerin im Vorstieg den Halt verloren, stürzte in die Tiefe.

Glücklicherweise hielten die beiden Schlingen, die sie als Sicherung gelegt hatte. So stürzte sie nur acht Meter und nicht bis zum Boden. Allerdings schlug sie mit dem ungeschützten Kopf gegen die Felswand, zog sich dabei schwere Verletzungen zu.

Mittels Gebirgstrage retteten die Einsatzkräfte die Verunglückte, brachten sie zu einer nahegelegenen Wiese.

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Im Zuge des Rettungseinsatzes konnte die Bergwacht auf Einsatzkräfte aus Dresden zurückgreifen, die in der Nähe eine Übung abhielten.  © Marko Förster

Dort landete der Rettungshubschrauber, brachte sie in ein Dresdner Krankenhaus. Im Einsatz waren zehn Bergretter und ein Rettungswagen. Gegen 15 Uhr war der Einsatz beendet.

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