Hund abgestürzt, Mann in Felsspalte hängen geblieben: Bergwacht muss mehrfach ausrücken

Von Maximilian Schiffhorst, Marko Förster

Struppen/Reinhardtsdorf-Schöna/Lohmen - Viel zu tun für die Bergwacht in der Sächsischen Schweiz! Die Retter mussten sich in den vergangenen Tagen sowohl um Mensch als auch um Tier kümmern.

Mit einer Gebirgstrage ist ein verletzter 39-Jähriger am Montag durch den Uttewalder Grund transportiert worden.  © Marko Förster

Bereits am Wochenende hatte sich eine Wanderin beim Aufstieg zum Rauenstein (bei Struppen) am Knöchel verletzt. Sie konnte laut Bergwacht nicht mehr weiterlaufen und musste mit einer Schleifkorbtrage zum Rettungswagen gebracht werden.

Am Sonntag warteten gleich zwei Einsätze auf die Helfer. In den Vormittagsstunden hatte sich ebenfalls eine Wanderin auf dem Weg zwischen dem Struppener Ortsteil Naundorf und dem Bärenstein eine Handfraktur zugezogen. Rettungshubschrauber "Christoph 62" flog sie zur Behandlung nach Dresden.

Wenige Stunden später war dann ein etwa 20 Kilogramm schwerer Collie auf Hilfe angewiesen. Der Vierbeiner war auf dem Wanderweg am Großen Zschirnstein (bei Reinhardtsdorf-Schöna) rund fünf Meter tief abgestürzt.

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Mithilfe von Seilen sowie Hundegeschirr konnte er unverletzt wieder auf sicheren Boden gelangen und dem Besitzer übergeben werden.

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Ein 39-Jähriger stolperte im Bereich der "Teufelsküche"

Auch nach dem Wochenende war die Bergwacht gefordert. Ein Mann (39) war nach eigenen Angaben am Montag kurz vor 12 Uhr im Bereich der Felsenhöhle "Teufelsküche" (bei Lohmen) gestolpert und in einer Felsspalte hängen geblieben.

Wegen eines Funklochs mussten sich die Ehrenamtlichen bei Wanderern durchfragen, um den 39-Jährigen zu finden. Mit Verletzungen am Sprunggelenk wurde er auf einer Gebirgstrage durch den Uttewalder Grund bis zum Wettinweg gebracht, wo der Rettungsdienst übernahm.

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