Sorgt das EU-Freihandelsabkommen mit Indien für einen sächsischen Wirtschaftsaufschwung?

Von Sebastian Münster

Dresden/Brüssel - Das Freihandelsabkommen der Europäischen Union mit Indien eröffnet Sachsen aus Sicht von Wirtschaftsminister Dirk Panter (51, SPD) Chancen auf Wachstum.

Wirtschaftsminister Dirk Panter (51, SPD) sieht eine klare Gelegenheit für Sachsen.  © Jan Woitas/dpa

Profitieren könnten demnach vor allem Automobil- und Zulieferindustrie, der Maschinenbau sowie die Chemie- und Pharmawirtschaft, so der SPD-Politiker.

Das Abkommen sei ein starkes Signal, "gerade in Zeiten, wo bisherige Partner versuchen, mit Zöllen bestehende Handelsstrukturen zu zerstören".

Panter war selbst im vergangenen November für Wirtschaftsgespräche nach Indien gereist. Er habe dort erlebt, "wie groß das Interesse an sächsischen Technologien, Investitionen und Kooperationen ist".

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Zudem stärke die Partnerschaft auch Sachsens Chancen, internationale Fachkräfte zu gewinnen.

Hintergrund ist der Abschluss der Verhandlungen zwischen der EU und Indien über ein Freihandelsabkommen.

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Durch den Abbau von Handelsbarrieren und Zöllen soll der Austausch von Waren und Dienstleistungen zwischen beiden Wirtschaftsräumen angekurbelt werden.

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