Ticketpreise steigen heute: Bus- und Bahnfahren wird in Sachsen schon wieder teurer

Dresden - Das Leben in Sachsen wird immer teurer! Jetzt heizen die Verkehrsverbünde die Inflation weiter an. Ab Samstag steigen vielerorts die Preise für Bus und Bahn.

Immer mehr Geld verschwindet im Fahrkartenautomaten. Die Nahverkehrsverbünde haben die Ticketpreise angehoben.  © 123RF/rosipro

Die sächsischen Nahverkehrsanbieter haben wieder an der Preisschraube gedreht. Im ZVON-Tarifgebiet in Ostsachsen werden die Tickets im Schnitt um 7,3 Prozent teurer.

Betroffen sind nach Unternehmensangaben insbesondere die Tageskarten im Regionalverkehr. Dagegen blieben die Tarife für das Bildungsticket, das Seniorenticket und die Preise für Schülergruppen unverändert.

Im Vogtlandnetz steigen die Preise im Schnitt um 8,49 Prozent. Unter anderem kostet eine Tageskarte künftig 13 statt wie bisher 12 Euro. Auch Einzelfahrscheine und Mehrfahrtenkarten werden teurer.

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Im Gebiet des Mitteldeutschen Verkehrsverbundes (MDV), das Teile von Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen umfasst, entwickeln sich die Ticketpreise je nach Region unterschiedlich.

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Teure "Bimmel": In Leipzig kostet die Einzelfahrt mit der Straßenbahn fortan 3,80 Euro.  © imago/Christian Grube
Auch die Vogtlandbahn ist teurer geworden - eine Tageskarte kostet künftig 13 statt wie bisher 12 Euro.  © André März

Viele Menschen nutzen das Deutschlandticket

Das Deutschlandticket kostet weiterhin 63 Euro im Monat. Mit der nächsten Preisanhebung wird für Januar 2027 gerechnet.  © Boris Roessler/dpa

In den Landkreisen Leipzig, Nordsachsen, Altenburger Land, dem Burgenlandkreis und dem Saalekreis gehen die Preise im Schnitt um 5,56 Prozent nach oben.

In Leipzig wird die Nutzung von Bus und Straßenbahn durchschnittlich fünf Prozent teurer. Eine Einzelfahrt wird künftig 3,80 Euro statt wie bisher 3,60 Euro kosten.

Im Tarifgebiet des VVO rund um Dresden waren die Preise bereits im April um durchschnittlich 3,3 Prozent angehoben worden. Alle Verkehrsunternehmen begründeten die Preiserhöhungen mit gestiegenen Kosten für Personal, Energie und Treibstoffe.

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Zugleich nutzten sehr viele Menschen inzwischen das Deutschlandticket oder das stark subventionierte Bildungsticket für Schüler. Die Einnahmen daraus erwirtschafteten jedoch nicht die Kosten, die aus der Beförderung der Fahrgäste entstehen, hieß es.

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