Überraschende Analyse: In Sachsen sind telefonische Krankschreibungen unbedeutend

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Dresden - Krankenstand in Sachsen: Die Ersatzkasse Barmer analysierte die Zahlen.

Beschäftigte in Sachsen haben sich in den ersten drei Monaten des Jahres 2026 seltener krankgemeldet als im Vorjahreszeitraum, berichtet die Barmer.
Beschäftigte in Sachsen haben sich in den ersten drei Monaten des Jahres 2026 seltener krankgemeldet als im Vorjahreszeitraum, berichtet die Barmer.  © DPA

Die durchschnittliche Zahl der Arbeitsunfähigkeitstage (AU) von Erwerbspersonen in Sachsen lag 2025 und 2024 relativ stabil bei 23 Tagen.

Der Anteil der Krankmeldungen von bis zu drei Tagen stieg von 35 Prozent (2021) auf 40,5 Prozent (2025). Aber: Telefonische Krankschreibungen spielen kaum eine Rolle: Ihr Anteil lag bei 0,8 Prozent (2021) und 1,2 Prozent (2023).

"Die hohen Krankenstände in Sachsen lassen sich nicht auf einzelne Ursachen wie die telefonische Krankschreibung zurückführen", betont Sachsens Barmer-Chefin Claudia Beutmann (39).

Claudia Beutmann (39) ist Landesgeschäftsführerin der Barmer.
Claudia Beutmann (39) ist Landesgeschäftsführerin der Barmer.  © Barmer
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Die Analyse zeige außerdem, dass Arbeitgeber einen entscheidenden Beitrag zur Senkung von Fehlzeiten leisten könnten durch gute Arbeitsbedingungen, flexible Arbeitsmodelle, wertschätzende Führung sowie ein wirksames Betriebliches Gesundheitsmanagement.

Titelfoto: Bildmontage: dpa, Barmer

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