Dresden - Krankenstand in Sachsen: Die Ersatzkasse Barmer analysierte die Zahlen.
Die durchschnittliche Zahl der Arbeitsunfähigkeitstage (AU) von Erwerbspersonen in Sachsen lag 2025 und 2024 relativ stabil bei 23 Tagen.
Der Anteil der Krankmeldungen von bis zu drei Tagen stieg von 35 Prozent (2021) auf 40,5 Prozent (2025). Aber: Telefonische Krankschreibungen spielen kaum eine Rolle: Ihr Anteil lag bei 0,8 Prozent (2021) und 1,2 Prozent (2023).
"Die hohen Krankenstände in Sachsen lassen sich nicht auf einzelne Ursachen wie die telefonische Krankschreibung zurückführen", betont Sachsens Barmer-Chefin Claudia Beutmann (39).
Die Analyse zeige außerdem, dass Arbeitgeber einen entscheidenden Beitrag zur Senkung von Fehlzeiten leisten könnten durch gute Arbeitsbedingungen, flexible Arbeitsmodelle, wertschätzende Führung sowie ein wirksames Betriebliches Gesundheitsmanagement.