Tödlicher Horror-Crash in Sachsen: Renault-Fahrer stirbt
Penig - Schrecklicher Unfall am Sonntagnachmittag in Sachsen: Ein Renault-Fahrer (69) geriet auf einer Staatsstraße in den Gegenverkehr und knallte frontal mit einem VW zusammen. Für den 69-Jährigen kam jede Hilfe zu spät – er starb noch am Unfallort. Die VW-Insassen, eine Frau (69) und ein Mann (72), kamen mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus.
Laut Polizei geschah der Horror-Crash gegen 15.55 Uhr auf der S57 bei Penig (Landkreis Mittelsachsen). Etwa 200 Meter nach dem Abzweig Chursdorf kam der Renault-Fahrer plötzlich von seiner Fahrspur ab und geriet in den Gegenverkehr.
Dabei stieß das Auto mit einem entgegenkommenden VW zusammen. Der Crash war so heftig, dass Fahrzeugteile über die Straße flogen, auch ein Reifen wurde aus einem der Fahrzeuge gerissen. Vom Motorraum des Renaults blieb nicht mehr viel übrig - das Auto war nur noch ein Wrack.
Schnell rückten Polizei, Feuerwehr und Rettungskräfte zur Unfallstelle an. Auch ein Rettungshubschrauber war im Einsatz.
Wie ein Polizeisprecher gegenüber TAG24 mitteilt, erlag der 69-jährige Renault-Fahrer vor Ort seinen Verletzungen. "Der 72-jährige VW-Fahrer und die Beifahrerin (69) kamen schwer verletzt in ein Krankenhaus", teilt die Polizei mit.
Staatsstraße nach Horror-Crash dreieinhalb Stunden gesperrt
Die S57 musste nach dem schrecklichen Unfall komplett gesperrt werden. Beide Fahrzeuge wurden geborgen. Zudem mussten die zahlreichen Autoteile von der Straße aufgesammelt werden, um die Fahrbahn für den nachfolgenden Verkehr wieder sicher passierbar zu machen.
Die Staatsstraße war für etwa dreieinhalb Stunden komplett dicht. "Insgesamt entstand ein Sachschaden von etwa 20.000 Euro", so die Polizei abschließend.
Weshalb der Fahrer in den Gegenverkehr geriet, ist weiterhin unklar.
Erstmeldung: 31. Mai, 18.41 Uhr, zuletzt aktualisiert, 1. Juni, 14.23 Uhr
Titelfoto: Haertelpress