Bad Muskau/Krauschwitz (Oberlausitz) - Spektakuläre Szenen am Sonntagabend in der Oberlausitz! Nach einer Verfolgungsjagd an der deutsch-polnischen Grenze hatte die Polizei bereits das Fluchtfahrzeug verloren, dennoch konnte der Fahrer (42) der Staatsgewalt nicht entkommen.
Wie ein Sprecher der Bundespolizeidirektion Bad Muskau gegenüber TAG24 bestätigte, wollten die Beamten gegen 19.20 Uhr an der Landesgrenze einen VW einer allgemeinen Grenzkontrolle unterziehen.
Doch anstatt den Haltesignalen der Ordnungshüter Folge zu leisten, beschleunigte der 42-Jährige seinen Wagen und raste davon. Die Polizisten eilten ihm hinterher, verloren ihn aber wenig später.
Kurz darauf konnten sie den Blickkontakt zum Geflüchteten wiederherstellen. Der Mann mit syrischer Staatsbürgerschaft hatte sein Auto gegen eine Betonmauer gesetzt und seine Flucht zu Fuß fortgesetzt.
Im Zuge der eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen konnte der Mann aber gefasst werden.
Erste Ermittlungen ergaben, dass der 42-Jährige kein gültiges Ausweisdokument besitzt und somit weder nach Deutschland ein- noch ausreisen darf. Lediglich der Aufenthalt ist ihm gestattet.
Dies sei laut Polizei auch der Grund für die Flucht gewesen.