Volvo rollt alleine los und stürzt in Bach: Vierstelliger Schaden!

Bad Gottleuba-Berggießhübel - Ein fahrerloses Auto rief am Mittwochmorgen im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge die Feuerwehr gleich zweimal auf den Plan.

In Bad Gottleuba-Berggießhübel rollte ein Auto selbstständig in einen Bach.  © Marko Förster

Wie die Polizei berichtet, war der Volvo, den der Fahrer zuvor auf der Straße "Hartmannsbach" im gleichnamigen Ortsteil von Bad Gottleuba-Berggießhübel abgestellt hatte, gegen 8 Uhr plötzlich von allein losgerollt.

Das Fahrzeug landete nach einigen Metern in einem Graben, in dem der Hartmannsbach fließt.

"Wir wurden zu einem Pkw in einem Graben alarmiert, mit ungenauen Angaben, ob sich noch Personen im Fahrzeug befinden", teilt die Freiwillige Feuerwehr Bad Gottleuba in einem Beitrag auf Instagram mit. Beim Eintreffen der Kameraden war dann aber schnell klar, dass sich niemand im Volvo befand. Dadurch wurde auch niemand verletzt.

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Das Auto hingegen bekam einiges ab: Es entstand ein Schaden von etwa 5000 Euro. Warum der Wagen selbstständig losgerollt war, ist noch unklar und muss nun untersucht werden.

Der Vorfall beschäftigte die Feuerwehr gleich zweimal: Während es bei ihrem ersten Einsatz vor Ort so schien, dass vom Unfallwagen keine weitere Gefahr ausgeht, mussten die Kameraden kurz darauf erneut anrücken - es traten nun doch Betriebsmittel aus dem Volvo aus.

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Verunfallter Volvo in Bad Gottleuba: Feuerwehr muss zweimal anrücken

Das Auto wurde von einem Abschleppdienst aus dem Graben geholt.  © Marko Förster

"Diese traten leider in den dortigen Bach aus, weshalb wir an verschiedenen Stellen Ölsperren errichteten, um eine weitere Ausbreitung des Öls zu verhindern", heißt es im Beitrag auf Instagram weiter. Nachdem Unterstützung aus Berggießhübel eingetroffen war, wurde eine weitere Ölsperre in dem Bereich errichtet, wo der Bach in die Gottleuba mündet.

Als der Volvo durch einen Abschleppdienst aus dem Bach gehoben worden war, hielt die Feuerwehr Rücksprache mit der Unteren Wasserbehörde über weitere Maßnahmen. Die Behörde gab aber Entwarnung - es bestand keine Gefahr für die Umwelt.

Die Ölsperren konnten wieder entfernt und der Einsatz beendet werden.

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