Unter ihnen zwei Straftäter: Sachsen schiebt 27 Georgier ab

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Von Stefan Hantzschmann

Leipzig/Dresden - Mit einem Charterflug sind 27 in Sachsen untergebrachte Georgier abgeschoben worden – darunter auch zwei Straftäter. Derweil bringt Sachsens Innenminister den Flughafen Leipzig/Halle als mögliches Ausreisezentrum ins Spiel.

Weiterer Abschiebeflug vom Airport Leipzig/Halle: Insgesamt 46 Georgier aus verschiedenen Bundesländern wurden am Dienstag in ihr Heimatland gebracht. 27 von ihnen kamen aus Sachsen.
Weiterer Abschiebeflug vom Airport Leipzig/Halle: Insgesamt 46 Georgier aus verschiedenen Bundesländern wurden am Dienstag in ihr Heimatland gebracht. 27 von ihnen kamen aus Sachsen.  © Michael Kappeler/dpa

Insgesamt wurden 46 georgische Staatsangehörige auch anderer Bundesländer in ihr Heimatland gebracht, wie das sächsische Innenministerium mitteilte. Der Flug ging demnach am Dienstag ab Leipzig/Halle. 

Sachsens Innenminister Armin Schuster (64, CDU) sagte, Ziel sei es, "die Aufenthaltsbeendigung von Personen ohne Schutzstatus auf hohem Niveau zu vollziehen".

"Beim Bundesinnenminister habe ich den für Rückführungen immer bedeutsameren Flughafen Leipzig als zentralen Standort für die mögliche Schaffung eines Bundesausreisezentrums ins Spiel gebracht."

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Laut Zahlen seines Ministeriums gab es im Jahr 2025 in den Aufnahmeeinrichtungen des Freistaats Sachsen 213 Asylsuchende aus Georgien.

Allerdings erhalten demnach nur 0,7 Prozent der Asylbewerber aus Georgien vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge einen Schutzstatus. Georgien ist als sicherer Herkunftsstaat eingestuft.

Titelfoto: Michael Kappeler/dpa

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