Viel Unterstützung für Ansinnen der "Allianz"

Dresden - "Die Allianz für Sachsen" fordert endlich Änderungen bei Bürokratie, Landesverwaltung und Digitalisierung. Das am Mittwoch vorgestellte Positionspapier trifft in Sachsens Parteienlandschaft nicht nur einen Nerv.

"Ein Weckruf an die Politik", erklärt Kay Ritter (55, CDU).  © picture alliance/dpa/dpa-Zentral

Die CDU sieht sich in ihren eigenen Bestrebungen bestätigt: "Wir werden zentrale Vorschläge der Allianz zügig in die parlamentarische Arbeit einbringen", sagte Kay Ritter (55) und sprach von einem "Weckruf an Politik und Verwaltung".

Berufsschulen allein genügen nicht, finden die Grünen: "Wir schlagen eine ressortübergreifende, verbindliche Landesstrategie vor", erklärte Christin Melcher (43).

Außerdem brauche es eine bessere sozialpädagogische Begleitung sowie neue Lösungsansätze für ausreichend Lehrkräfte für minderjährige Azubis.

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Die "Allianz für Sachsen" fordert echte Reformen, um Kommunen und Wirtschaft im Freistaat wieder nach vorn zu bringen.  © Holm Helis

Viele Forderungen sind schon in Arbeit

"Vieles ist bereits auf einem guten Weg", sagt Henning Homann (46, SPD).  © Norbert Neumann

SPD-Fraktions-Chef Henning Homann (46) sieht viele der Forderungen schon auf dem Weg: Aufgabenkritik und Bürokratieabbau, Investitionen im Freistaat oder die Verbesserung der Lage an den Schulen.

Für Investitionen gebe es mit dem Sachsenfonds eine klare Priorisierung.

"Rund 4,8 Milliarden Euro fließen in den nächsten zwölf Jahren in Schulen, Krankenhäuser, Straßen oder die Digitalisierung", so Homann

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