Dresden/Görlitz - Nach der Rückkehr der Afrikanischen Schweinepest (ASP) nach Sachsen hat die Landesdirektion nun eine Sperrzone II mit einem 10-Kilometer-Radius um den Fundort eingerichtet.
Dieses Gebiet umfasst Flächen der Gemeinden Hohendubrau, Horka, Kodersdorf, Königshain, Markersdorf, Neißeaue, Quitzdorf am See, Schöpstal, Löbau, Niesky, Reichenbach/O.L., Vierkirchen und Waldhufen.
Eine Sperrzone I schließt sich im Westen an den bestehenden Schutzkorridor entlang der Grenze zu Polen an.
"In dem Gebiet wird nun mit intensiver Fallwildsuche und gezielter Bejagung von Schwarzwild versucht, das Krankheitsgeschehen zu begrenzen", erklärte Sozialministerin Petra Köpping (67, SPD).
Das Virus war erneut am 31. März bei einem verendet aufgefundenen Tier in den Königshainer Bergen nachgewiesen worden.