Vogelgrippe-Alarm in Sachsen: See mit toten Schwänen übersät

Malschwitz - Auf dem Olbasee im Landkreis Bautzen sind Dutzende Vögel verendet.

Auf dem Olbasee bei Malschwitz wurden rund 40 tote Schwäne entdeckt.
Auf dem Olbasee bei Malschwitz wurden rund 40 tote Schwäne entdeckt.  © Lausitznews

Eine Zeugin meldete sich am Sonntagmorgen, gegen 9 Uhr, mit einer traurigen Nachricht: Auf dem See nahe der Gemeinde Malschwitz hatte sie mehrere tote Schwäne entdeckt, die auf dem Wasser und am Ufer lagen, wie ein Sprecher der Polizeidirektion Görlitz gegenüber TAG24 am Montagnachmittag erklärte.

Insgesamt handelte es sich dabei um 40 Vögel, die bereits verendet waren, erklärte Bürgermeister Matthias Seidel. Derzeit wird davon ausgegangen, dass die ehemals prachtvollen Tiere an der Vogelgrippe gestorben sind.

Dass sich derart viele Schwäne am Olbasee aufhalten, ist für den Bürgermeister dagegen nicht ungewöhnlich. Schließlich ist dies die einzig freie Wasserfläche in der Region.

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Gemeinsam mit Feuerwehr und Veterinäramt werde derweil ein Einsatz für Dienstag geplant, um die toten Vögel einzusammeln, so Seidel.

Der See ist als einzig freie Wasserfläche in der Region zum Treffpunkt für viele Wildvögel geworden.
Der See ist als einzig freie Wasserfläche in der Region zum Treffpunkt für viele Wildvögel geworden.  © Lausitznews
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Am Montag überflogen Einsatzkräfte den Teich bereits mit einer Drohne, um die Tierkadaver ausfindig zu machen. Am Dienstag sollen die Überreste entfernt werden.
Am Montag überflogen Einsatzkräfte den Teich bereits mit einer Drohne, um die Tierkadaver ausfindig zu machen. Am Dienstag sollen die Überreste entfernt werden.  © Lausitznews

Bildaufnahmen zeigen, wie sich Einsatzkräfte bereits im Laufe des Montags einen Überblick am Olbasee verschafften und das Gewässer offenbar mit einer Drohne überflogen, um sämtliche Kadaver ausfindig zu machen.

Titelfoto: Bildmontage: LausitzNews

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