Wackerbarth-Agave in voller Blüte: Doch Spektakel endet fatal

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Radebeul - Sie wächst weiter und weiter: Die 35 Jahre alte Agave von Schloss Wackerbarth zeigt sich gerade in ihrer spektakulärsten Phase. Ihre riesige, einzigartige Blüte ist kaum zu übersehen und zieht immer mehr Besucher an. Doch das Spektakel hat ein fatales Ende.

Die Agave von Schloss Wackerbarth ist ein Besucher-Magnet.
Die Agave von Schloss Wackerbarth ist ein Besucher-Magnet.  © Petra Hornig

Denn nach wochenlangem Blühen wird das Sukkulenten-Gewächs anschließend einfach eingehen. Wackerbarth-Sprecher Martin Junge (41) ist trotzdem stolz: "In den letzten fünf Wochen ist sie auf sechs Meter gewachsen."

Auch die typischen gelb leuchtenden "Kronleuchter"-Verästelungen zeigen sich in voller Pracht. Dabei ist das Naturspektakel nicht nur ein Publikumsmagnet: "Viele kommen gerade extra deshalb. Aber auch wir als Winzer sind neugierig."

Da der Blütenständer mittlerweile ordentlich was wiegt, haben die Wackerbarth-Gärtner links und rechts ein Seil um die benachbarten Dachlinden gespannt.

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"Das bietet Halt. Auch bei starkem Wind", erklärt Junge. So hielt sie auch dem Unwetter in der vergangenen Woche stand. "Wir könnten sie nur noch mit einem Gabelstapler umstellen, und das würde sie eventuell beschädigen."

Und während der ein oder andere zuletzt schwer atmend durch die 40-Grad-Tage gekommen ist, war die eigentlich in Mexiko beheimatete "Agave in ihrem Element. Sie ist eine richtige Sonnenanbeterin. Sie würde sich über noch mehr Hitze freuen, wir Winzer aber nicht", witzelt Junge.

Titelfoto: Petra Hornig

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