Wein in Flammen! Warum macht Wackerbarth das mit seinen Reben?

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Radebeul - Sieht romantisch aus, ist aber eine Schutzmaßnahme: Schloss Wackerbarth heizt seinen Reben ein.

Die Aktion war nicht nur erfolgreich, sondern auch ein Hingucker - aus der Drohnen-Perspektive allemal.
Die Aktion war nicht nur erfolgreich, sondern auch ein Hingucker - aus der Drohnen-Perspektive allemal.  © Robert Michael/dpa

Um über 100.000 Rebstöcke vor nächtlichem Frost zu schützen, zündete das Staatsweingut in der Nacht vom Dienstag auf Mittwoch in acht Weinbergen und Junganlagen kontrollierte Weinbergsfeuer an.

"Denn Minusgrade bedrohen vor allem junge Triebe, die durch die plötzliche Kälte braun werden und absterben können. Dies kann zu Ernteeinbußen im aktuellen Weinjahr, aber auch zu Folgeschäden in den kommenden Jahren führen", erklärt Weingut-Sprecher Martin Junge.

Mehrere Hundert kleine Rauchfeuer und Frostkerzen sollten dies auf einer Fläche von rund 30 Hektar verhindern.

Weinbauleiter Till Neumeister entzündete das Feuer zwischen den Rebstöcken.
Weinbauleiter Till Neumeister entzündete das Feuer zwischen den Rebstöcken.  © Robert Michael/dpa
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Besonders vom Frost bedroht waren 2900 Muscaris-, 8000 Pinotin- und 4000 Blütenmuskateller-Reben in Weinböhla. Die Gesamtkosten für die Frostschutzmaßnahmen belaufen sich auf einen knapp fünfstelligen Betrag.

Titelfoto: Robert Michael/dpa

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