Wenige in Sachsen sind lange krank - aber wenn, dann richtig!

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Dresden - Nur 3,5 Prozent aller Krankschreibungen in Sachsen dauern länger als sechs Wochen. Aber sie verursachen fast 40 Prozent aller Fehltage.

Ein neues Programm der AOK Plus soll ab sofort Langzeiterkrankungen möglichst abkürzen und damit auch die Lebensqualität der Betroffenen erhöhen.
Ein neues Programm der AOK Plus soll ab sofort Langzeiterkrankungen möglichst abkürzen und damit auch die Lebensqualität der Betroffenen erhöhen.  © Patrick Pleul/dpa

Nach einer Analyse der AOK Plus sind es bei Krebserkrankungen im Schnitt 272 Fehltage, bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen 212 und bei psychischen Erkrankungen 208 Tage.

Am häufigsten sind jedoch Muskel- und Skeletterkrankungen der Auslöser für Langzeit-Krankschreibungen, gefolgt von psychischen Erkrankungen sowie Unfällen und Verletzungen.

Besonders betroffen sind Beschäftigte im verarbeitenden Gewerbe, im Gesundheits- und Sozialwesen, im Handel und in der Fahrzeugreparatur.

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"Bei langwierigen Erkrankungen geht es für die Betroffenen nicht nur um die Rückkehr in den Job, sondern um Lebensqualität", sagte AOK-Plus-Vorständin Ilona Wojnowski.

Die Krankenkasse hilft nach eigenen Angaben mit Programmen, die nach einer Diagnose Unterstützung geben, um Langzeiterkrankungen abzukürzen.

Titelfoto: Patrick Pleul/dpa

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