Wieder Ersatzverkehr: Hier fahren in Sachsen Busse statt Bahnen
Freiberg/Döbeln - In den nächsten Wochen gibt es in Sachsen wieder Schienenersatzverkehr auf mehreren Linien.
Wie die Mitteldeutsche Regiobahn (MRB) mitteilt, finden zwischen Oederan und Freiberg Gleis-, Brücken- und Bahnübergangsarbeiten statt. Deswegen kommt es auf beiden Linien RE3 und RB30 ab dem heutigen Freitagabend bis zum 26. April zu Schienenersatzverkehr.
Die Busse, die den Regionalexpress ersetzen, fahren zwischen den beiden Städten ohne Zwischenhalt. Die Regionalbahn bedient dagegen alle Unterwegshalte, mit Ausnahme von Frankenstein (Sachsen).
"Da die RB‑Ersatzbusse den Bahnübergang wegen Bauarbeiten in Frankenstein (Sachsen) nicht befahren können, werden folgende Ersatzhaltestellen genutzt: in Richtung Freiberg die RV-Haltestelle Oberschöna, B173 sowie in Richtung Oederan die RV-Haltestelle Oberschöna, Gh Erbgericht (B173)", schreibt die MRB auf ihrer Homepage.
Zusätzlich sind zwischen Oederan und Frankenstein Kleinbusse unterwegs, deren Fahrzeiten auf die Zug- und Busanschlüsse in Oederan abgestimmt sind.
Außerhalb des Sperrabschnitts fahren alle Züge nach Regelfahrplan.
Parallel zu den Arbeiten zwischen Freiberg und Oederan finden noch weitere Arbeiten an der Strecke statt:
Kabelarbeiten in Dresden (Mitte) vom 12. bis 17. April (ab 21 Uhr)
Oberleitungsarbeiten zwischen Dresden und Tharandt am 13. April
Weichenerneuerungen in Oederan am 18./19. April sowie 20. und 21. April
Oberleitungsarbeiten in Dresden-Altstadt am 26. April (21 bis 23 Uhr)
Ersatzverkehr auch auf Linie RB110
Doch nicht nur auf der Strecke zwischen Chemnitz und Dresden wird gebaut. Ab dem 13. April fahren zwischen Döbeln und Grimma (oberer Bahnhof) auf der Linie RB110 Busse statt Züge.
"Aufgrund der Bauarbeiten und des SEV müssen Abfahrts- und Ankunftszeiten in dem betroffenen Streckenabschnitt früher und später gelegt werden", so die MRB. Der Schienenersatzverkehr wird etwa vier Wochen dauern.
Wann Euer Zug oder Bus genau fährt, könnt Ihr am besten über die Homepage der Mitteldeutschen Regiobahn nachkontrollieren.
Titelfoto: Maik Börner
