Abgebrannter Bergbauden-Wirt schenkt jetzt das erste Bier aus

Pirna - Er ist fast am Ziel: Seit die Bergbaude auf der Panoramahöhe in Berggießhübel zu Weihnachten 2022 niederbrannte, baut Marco Standke (36) sein Urgroßelternhaus fast im Alleingang wieder auf. Am Sonntag, wenn der Bismarckturm nebenan 125 Jahre alt wird, ist das erste große Fest geplant. Doch der Estrich zog einen Strich durch die Eröffnungspläne ...

Das Urgroßelternhaus der Standkes brannte bis auf seine Grundmauern nieder.
Das Urgroßelternhaus der Standkes brannte bis auf seine Grundmauern nieder.  © Marko Förster

"Der musste laut Vorschriften erst erhitzt werden, bevor wir fliesen konnten", sagt Standke zu TAG24. Somit geriet seine Bergbaude Marke Eigenbau in Verzug.

Doch der gelernte Koch ist ohnehin nur unfreiwillig zum Häuslebauer geworden.

Kurz vor Heiligabend 2022 ging sein Urgroßelternhaus in Flammen auf. Rund 100 Feuerwehrleute kämpften drei Tage lang im Pendelverkehr gegen Brand, Böen, Glutnester.

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Deren Asche wurde über die letzten Habseligkeiten der Standkes breitgefahren. Doch der Wirt fackelte nicht lang und nahm einen sechsstelligen Kredit auf.

Marco Standke (36) und seine Freundin Anne (30) vorm wiederaufgebauten Bergbaude auf der Panoramahöhe in Berggießhübel.
Marco Standke (36) und seine Freundin Anne (30) vorm wiederaufgebauten Bergbaude auf der Panoramahöhe in Berggießhübel.  © Eric Münch
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Inzwischen steht eine Löschzisterne neben dem geweihten Biergarten. Am Sonntag wird darauf das erste Bier gereicht. "14 Uhr gibt es dazu feinste Stücke von der Schalmeienkapelle aus Bad Gottleuba und 15 Uhr gibt der Bergsteigerchor aus Sebnitz bestes Liedgut deutscher Volkslieder von sich", so Standke.

Dazu Gulaschkanone und Rechenberger vom Fass. Und wer liebt fragt, kann sicher einen Blick ins baldige Gasthaus werfen. Dessen Eröffnung steht für Ende März nichts mehr im Wege.

Titelfoto: Bildmontage: Marko Förster, Eric Münch

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