Radebeul - Zwischen Karl-May-Museum und Haltestelle Lößnitzgrund verwandelte sich Radebeul am Wochenende in den Wilden Westen.
Die 34. Karl May Festtage unter dem Motto "Fest im Sattel" ließen nichts aus, unterhielten mit gespielten Raufereien, Überfällen, in Saloons, beim Goldschürfen, in Camps und mit indigenen Tänzen.
Zu den Höhepunkten gehörte die Sternreiterparade, bei der am Sonntag Hunderte Reiter von der Meißner Straße aufs Festgelände trabten.
Für den weitesten Ritt wurde dabei die "Grand Tamino Ranch" gefeiert.
Deren Reiter Sandra Mader, Franziska Zwicker, Thomas Meier, Uwe Fortenbacher, Manuela Dankert und Antje Häfele legten in sechs Tagen auf ihren Pferden eine Strecke von fast 200 Kilometern zurück.
Die Gruppe ritt von Reckwitz bei Leipzig über Bennewitz, Collm, Meißen und Niederau nach Wahnsdorf - macht exakt 197,1 Kilometer.