Zugpanne in Sachsen: Passagiere müssen evakuiert werden
Leisnig - Zugpanne in Sachsen: Am Montagmittag blieb eine Bahn der Mitteldeutschen Regiobahn (MRB) mitten auf der Strecke stehen. Die Technik streikte, 19 Passagiere saßen kurzzeitig fest.
Gegen 12 Uhr war die RB 110 zwischen Döbeln und Leipzig unterwegs. In Leisnig (Landkreis Mittelsachsen) ging plötzlich nichts mehr. "Es kam zu einem technischen Problem", so ein MRB-Sprecher.
Die Feuerwehr rückte an und evakuierte den Zug. Über eine Leiter konnten die Fahrgäste sicher aus der Bahn gebracht werden. "Die Passagiere fuhren mit Taxi und Bus weiter - natürlich auf Kosten der MRB", teilt ein Sprecher mit.
Da die Feuerwehr vor Ort war, verbreitete sich offenbar das Gerücht, dass der Zug gebrannt hatte. "Dem war überhaupt nicht so", stellt der MRB-Sprecher klar.
Alle Fahrgäste kamen unverletzt aus der Bahn, teilt das Verkehrsunternehmen mit.
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Der Zug wurde mittlerweile abgeschleppt. Auf der eingleisigen Strecke kam es zu Verkehrsbehinderungen. Mittlerweile soll zum Normalbetrieb übergegangen werden.
Erstmeldung: 19. Januar, 17.48 Uhr, zuletzt aktualisiert: 17.54 Uhr
Nach Zugpanne: Einschränkungen auf Bahnstrecke
Laut der MRB kommt es auf der Strecke des RB 110 zu "unvorhersehbaren Fahrzeugstörungen". Daher kommt es zwischen dem 20. Januar bis zum 26. Januar zu Einschränkungen. Die Verstärkerfahrten zwischen Leipzig Hbf und Grimma oberer Bahnhof entfallen demnach.
"Ein entsprechender Schienenersatzverkehr mit Bussen (SEV) ist eingerichtet. Die Bushalte befinden sich an den bekannten Zughalten. Zwischenhalte werden mit Bus bedient", teilt das Verkehrsunternehmen mit.
Allerdings sollten Fahrgäste beachten, dass Fahrräder und E-Roller nur eingeschränkt mitgenommen werden können. Mehr Infos zu den SEV-Fahrten findet Ihr auf der Seite der Mitteldeutschen Regiobahn.
Erstmeldung: 19. Januar, 17.48 Uhr, zuletzt aktualisiert am 21. Januar 8.55 Uhr
Titelfoto: Bildmontage: EHL Media (2)
