Zwei fehlen immer noch: Hier fliegen 20-Millionen-Euro über Sachsen
Dresden/Bad Schandau - Über der Sächsischen Schweiz konnte am Montagnachmittag der neueste Helikopter der Polizeihubschrauberstaffel beobachtet werden.
Der Airbus H145 hob gegen Montagnachmittag, zwischen 13.30 Uhr und 14.45 Uhr, in Dresden ab und drehte anschließend mehrere Runden in der Nähe von Bad Schandau, wie eine Sprecherin der Bereitschaftspolizei Sachsen gegenüber TAG24 erklärte.
Dabei handelte es sich um einen Trainingsflug mit dem ersten neuen H145-Helikopter, der im Zuge eines Flottenwechsels bereits Ende 2024 beschafft wurde.
Bis zum Jahresende sollen auch die zwei verbliebenden Helikopter des Typs "Airbus EC 135" gegen das modernere Modell ausgetauscht werden. Eigentlich sollte dies längst geschehen sein, doch es kam zu Lieferproblemen.
Beim H145 handelt es sich um einen zweimotorigen Leichthubschrauber, in dem bis zu elf Personen Platz finden. Die Maschine ist zudem mit einem Glas-Cockpit, modernen Wärmebildkameras und einem hochauflösenden Videosystem ausgestattet. Für die Anschaffung von drei neuen H145-Helikopter ließ der Freistaat im Dezember 2024 stolze 60 Millionen Euro (20 Millionen pro Heli) springen.
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Innenminister Armin Schuster (64, CDU) sagte damals über den neuen Vorzeige-Helikopter: "Mit der neuen Hubschrauberflotte stärken wir die Sicherheit und Einsatzbereitschaft in Sachsen erheblich. Die neuen Maschinen verbessern nicht nur die polizeiliche Gefahrenabwehr und Kriminalitätsbekämpfung, sondern auch die Möglichkeiten zum Brand- und Katastrophenschutz. Waldbrände jetzt auch aus der Luft bekämpfen zu können, sind entscheidende Vorteile der neuen Hubschrauber."
Titelfoto: Bildmontage: Steffen Füssel, Screenshot/globe.adsbexchange.com
