Schicksalstag für Zwickau? Konzern-Chef Blume im VW-Werk eingetroffen

Zwickau - Große Verunsicherung, Frust und Sorge unter den VW-Mitarbeitern in Zwickau: Konzern-Chef Oliver Blume (58) erreichte am frühen Mittwochnachmittag das Werk. Die große Frage bleibt: Was hat er zu verkünden?

Verunsicherung, Frust, Zukunftsangst: Zahlreiche Mitarbeiter versammelten sich am Mittwoch vor dem Zwickauer VW-Werk.  © Ralph Köhler/propicture

Vor der Ankunft des VW-Chefs versammelten sich zahlreiche Mitarbeiter und Zulieferer vor dem Werk. Die Verunsicherung ist riesig. Mehrere Protest-Plakate waren zu sehen - unter anderem mit der Aufschrift: "Mama?! Hast du in 5 Jahren noch Arbeit?"

Niemand weiß, was der Konzern-Boss zu verkünden hat. Medienberichten zufolge könnte das Werk in Zwickau 2031 schließen - der Vorstand äußerte sich dazu bisher nicht.

Doch am Mittwoch könnte es Antworten geben.
Gegen 14.30 Uhr rollte VW-Chef Blume an der Mitarbeiter-Demo vorbei. Nun beginnt die Betriebsversammlung. Unklar ist noch immer, was der VW-Boss zu verkünden hat.

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VW-Chef Oliver Blume (58) besucht am Mittwoch das Werk in Zwickau.  © Kay Nietfeld/dpa
Gegen 14.30 Uhr traf VW-Chef Blume im Zwickauer VW-Werk ein.  © Ralph Köhler/propicture
Oliver Blume wurde ins VW-Gelände gefahren - vorbei an der verunsicherten Belegschaft.  © Uwe Meinhold

Fakt ist aber: Volkswagen will den Sparkurs massiv verschärfen. 50.000 Stellen sollen deutschlandweit gestrichen werden. Auch Werksschließungen, etwa in Zwickau, sind im Gespräch.

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