Zwickau - Selten liegen Freud und Leid so nah beieinander. Während sich der Schwanenteichpark in Zwickau noch am süßen Ziegennachwuchs erfreut, muss er sich Tage später vom hauseigenen Ziegenbock verabschieden. Vermutlich haben giftige Pflanzen zum Tod geführt.
Der hauseigene Ziegenbock wurde am Donnerstag, dem 23. April, am Morgen tot im Gehege gefunden. Bereits nach dem Wochenende war den Pflegern aufgefallen, dass der Bock sehr schwach und nur noch wenig zu motivieren war.
Auch mehrere Tierarztbesuche blieben ohne Erfolg, sodass der Bock letztlich seinen Leiden erlag.
"Es ist leider nicht auszuschließen, dass am Wochenende giftige Pflanzen oder ähnliches gefüttert wurde", teilte das Garten- und Friedhofsamt am Dienstag mit.
Das Amt richtet daher erneut die eindringliche Bitte an alle Parkbesucher, die Tiere im Gehege nicht selbst zu füttern.
Alle Tiere werden über das gesamte Jahr durch die Mitarbeiter artgerecht versorgt, gefüttert und gepflegt. "Weitere Futtergaben sind nicht notwendig und können sogar schädliche Wirkung haben", wie der jüngste Fall verdeutlicht.
Auch die wildlebenden Tiere im Schwanenteichpark benötigen kein zusätzliches Futter, teilte das Garten- und Friedhofsamt weiter mit. Sie haben sich sehr gut an ihren Lebensraum angepasst und finden jederzeit ausreichend Futter.
Ziegennachwuchs verzückt Zwickauer
Doch im Schwanenteichpark gibt es auch Grund zur Freude. Bereits am 3. April hat die Mutterziege in den frühen Morgenstunden am Schwanenteich zwei gesunde Jungziegen geboren.
Die Mutter sowie ihre beiden Nachkommen sind wohlauf. Dabei freuen sich Bruder und Schwester über die ersten Auftritte in der Öffentlichkeit und können von den Besuchern bereits betrachtet werden.
Im Herbst 2025 war die vierjährige Ziegendame im Tiergehege Crimmitschau zu Besuch und wurde dort gedeckt.