Zwickau will Ortsumgehung nach Jahren zu Ende bauen

Zwickau - Der alte Traum vom Ringschluss der Mitteltrasse ist zurück auf der politischen Bühne. Die Ortsumgehung Zwickau verbindet bereits seit 2010 die A72 und B173. Jetzt soll auch in den seit Jahren diskutierten Anschluss bis zur B175 kurz vor Werdau wieder neuer Schwung kommen. Aktueller Hintergrund ist ein gemeinsames Gewerbegebiet, das Zwickau und Werdau perspektivisch auf den Weg bringen wollen.

Am B175-Kreisel kurz vor Werdau soll der Lückenschluss der Mitteltrasse beginnen.  © Ralph Kunz

Der Ringschluss soll vom Kreisverkehr an der B175 Werdau-Sorge Richtung Zwickau über den Bereich Leipziger Straße und perspektivisch mit neuer Muldequerung zur B93 führen.

Wo genau die Trasse später andockt, ist noch offen - konkrete Gedankenspiele halten die Verkehrsplaner noch unter Verschluss.

Bis Ende 2027 soll eine Konzeptstudie zu möglichen Trassenvarianten vorliegen, sofern der Haushalt mitspielt.

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Angeschoben hatte die neue Debatte bereits im vergangenen Herbst das Zwickauer BSW im Stadtrat. Der Vorstoß war in den zuständigen Fachausschuss verwiesen worden, jetzt hat das Rathaus selbst eine Vorlage erarbeitet. Am Donnerstag soll der Stadtrat darüber entscheiden.

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Die Mitteltrasse wurde als westliche Umgehung Zwickaus gebaut, um Verkehr aus der Stadt zu holen und Werdau, Zwickau sowie das Umland besser an die A72 anzubinden.

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