Diebesgut in Socke versteckt, dann schlafen gelegt: Polizisten wecken Einbrecher

Flensburg - Eine zerbrochene Scheibe, gestohlenes Geld und ein Schlafender: Ein kurioser Einsatz erwartete die Polizisten am Ort des Einbruchs.

Die Fensterscheibe des Servicegebäudes am Flensburger Bahnhof warf der Einbrecher mit einem Stein ein.  © Bundespolizeiinspektion Flensburg

Die Flensburger Bundespolizei erhielt am Donnerstag um 8 Uhr die Information, dass im Bahnhof eingebrochen worden war. Zusätzlich gab es den Hinweis, dass der Täter noch vor Ort sein könnte, so die Angaben der Polizei.

Im Servicegebäude am Bahnsteig 1 fanden die Polizisten ein zersplittertes Fenster vor. Als eine Bahnmitarbeiterin den Beamten die Tür zu dem Gebäude öffnete, fanden sie dort einen Mann vor, der schlief. Daraufhin weckten die Polizisten den Mann und befragten ihn zu dem Einbruch, teilte die Polizei mit.

Der 34-Jährige äußerte gegenüber den Polizisten, dass er "gute Geister und Seelen befreien" wollte. Die Ermittlungen ergaben, dass er die Fensterscheibe mit einem Stein eingeworfen hatte.

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Als der Bahnmitarbeiterin auffiel, dass Geld fehlte, gab der Mann zu, dieses genommen zu haben. Das entwendete Bargeld von 5,60 Euro entdeckten die Polizisten in einer Socke.

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Schuhabdrücke überführten den Einbrecher

Laut Angaben der Polizei sicherten Kriminaltechniker die Spuren und konnten aufgrund der Schuhabdrücke den Einbrecher überführen.

Den 34-Jährigen erwartet ein Strafverfahren wegen besonders schweren Diebstahls, Sachbeschädigung und Hausfriedensbruchs.

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